Werner Büttner

 Bierfalle

Büttner- Bierfalle
Bierfalle, 1990

„Endlich Feierabend“, denkt Hans-Jürgen, als seine Taschenuhr nach einem gefühlt zweieinhalbwöchigen Arbeitstag in der Anwaltskanzlei Schreiber&Thienemann, wo er als Sekretär arbeitet, endlich 18 Uhr anzeigt.
Als er vor vier Jahren sein Jurastudium abgeschlossen hatte, war er voller Elan gewesen und hatte all seinen Freunden davon erzählt, wie er bald die spannendsten Fälle vor Gericht vertreten und jedes Wochenende dekadente High-Society-Parties in seiner Penthousewohnung geben würde.
Stattdessen kehrt er nun nach einem Tag voller Sudoku-Rätsel lösen, Klebezettel schreiben und Kaffee kochen in sein 1,5-Zimmer Appartement in einer charmanten Plattenbausiedlung am Rande Berlins zurück, um alleine vor dem Fernseher ein lauwarmes Bier zu genießen. Der Kühlschrank war seit 3 Wochen kaputt, aber Hans-Jürgen würde sich bald darum kümmern. Lauwarm war ihm sowieso ganz recht. Es passt irgendwie zu ihm. In dem Gewühl aus TV-Zeitschriften und leeren Zigarettenschachteln findet er seinen Flaschenöffner nicht. „Bald mal aufräumen…“, denkt Hans-Jürgen. Und wer braucht schon einen Flaschenöffner. Bei dem Versuch die Flasche kurzerhand mit den Zähnen zu öffnen, schneidet er sich die Lippe auf und flucht leise. Er stolpert ins Badezimmer, um sich ein Pflaster zu holen und stößt sich unterwegs den Fuß am Garderobenständer, der daraufhin lärmend zu Boden fällt und Hans-Jürgens einzige Zimmerpflanze unter sich begräbt. Er flucht leise. Als er schließlich mit geschwollener Lippe und schmerzendem Zeh zum Sofa zurückkehrt, bemerkt er, dass eine Fliege sich in seinem Bier ertränkt hat. Bei dem ungeschickten Versuch diese aus seinem Getränk zu fischen, bleibt Hans-Jürgen mit seinem Finger in der Flasche stecken. Nach kurzer Abschätzung der Situation, lässt er sich ins Sofa fallen – und flucht leise.

L.

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Eisvogelattacke

Werner Büttner: Eisvogelattacke
Die Eisvogelattacke (2005, Öl auf Leinwand)

Sie saß dort, die Beine angezogen vor ihrem Körper, die Arme um diese herum gelegt. Ihr Kinn ruhte auf den Knien und sie sah auf den Platz, der neben ihr frei war. Seine Abwesenheit raubte dem Raum jegliche Wärme. Sie zitterte, fror schon seit einer ganzen Weile.
Es gab nichts Heimisches mehr hier. Nichts mehr, außer diese beiden Sessel. Alles andere war nach und nach verschwunden.
Sie starrte weiter auf seinen Platz, aus Angst davor, auch der leere Sessel würde verschwinden, wenn sie ihren Blick auch nur für eine Sekunde abwandte.
Also fror sie weiter, starrte weiter, hoffte weiter. Worauf sie hoffte, war mit der Zeit immer unklarer geworden.
Noch drei Minuten bis zum Aufprall.
Mittlerweile ist sie verschwunden. Die unbesetzten Sessel stehen noch immer dort; ein stilles Mahnmal für das, was fehlt.
Als der Vogel attackiert, greift er ins Leere, genau zwischen die beiden.
Und dabei hatte sie Vögel doch so gern.

S.K.

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Entrücktheit

Entrücktheit für Fortgeschrittene 2011
„Entrücktheit für Fortgeschrittene“, Öl auf Leinwand, 2011

Unverständliches Gemurmel
Blau, grau, schwarz, blau, grau
Astronautenleben
Kopf im Hintern der Zugvögel
Ich lasse los und Wolken trudeln
Bin fußblind vorübergehend
Im besten Hotel schläft mein Verstand
Benommen, doch Herzklarheit überwiegt
Herzgemurmel löst sie ab
Es verpufft der Gedanke an ein Ziel
Wie passt mein Rücken zu diesem Gefühl?
Unvernüftiges Gekopftes
Weiß gibt mir den Kopf zurück.

X.

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Ein Satz

Huhn
„Der Vorschlag, die Wahrheit zu sagen, ist nicht einmal amüsant…“, Collage

„Auch hier ein Fall von Fußblindheit: Nur der Hintern will Hausbesetzer sein, Flügel, Kopf und faltige Haut wollen sich aufschwingen und der Guillotine diesmal entkommen.“
X.

„Das hat man nun davon, wenn man beinern auf seiner Meinung beharrt und kopfüber ins Abenteuer springt.“
L.H.

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Was bisher geschah…

Büttner Gerocktes Haus 2007Gerocktes Haus, 2007

Dieses Haus am Meer,
es war unser aller Traum gewesen.
Gemeinsam Musik zu machen,
war unser aller Traum gewesen.

Torben zupfte an der Gitarre, Anne trommelte das Schlagzeug und Peer buxierte den Bass durch die Boxen, während ich die gesammelten Textcollagen durch das Mikrofon summte.
Gleich sollte es losgehen. Wie jeden Morgen war noch Alles relativ ruhig im Haus und die Stille stand wie ein erwartungsvoller Zuschauer im Raum, gespannt auf das ihm versprochene Spektakel.
Doch zuweilen war nur das gelegentliche Klirren einer Kaffeetasse, das Klicken einer Tür, oder das Schlurfen von Socken auf dem ungeschliffenen Holzboden zu hören.
Alles, wie immer, unterlegt vom stetigen Rauschen des Meeres, das wir mittlerweile kaum noch bewusst wahrnahmen. Ich kann mich noch erinnern, wie wir am ersten Morgen alle gemeinsam hier standen und davon schwärmten, welch beruhigende Wirkung das Auf und Ab der Wellen doch auf einen hat. Und dieser Ausblick erst…!
Jetzt ertappe ich mich manchmal dabei, wie ich vor ihm stehe und mir wünsche, es würde doch endlich einmal stillhalten, nur für ein paar Minuten wenigstens.. Es hört aber leider nicht auf mich.
Als ich wieder ins Haus komme, hat sich die Stimmung spürbar verändert und ich höre, wie im Proberaum der Bass eingestöpselt wird. Das wird wohl Peer sein denke ich mir und setze mich noch einmal kurz an den Küchentisch, um meinen Kaffee aus zu trinken.
Plötzlich zupft er am Bass, so dass das gesamte Haus von einem dumpfen Dröhnen durchdrungen wird und mein Kaffee in der Tasse wie vor Ehrfurcht erzittert.
Gerade will ich ihm zurufen, dass er doch den Verstärker leiser stellen soll, als ein weiterer Bass-Ton das Haus in Schwingungen versetzt. Das Schlagzeug setzt ein, die Gitarre auch, und im Rhythmus der Musik fängt mein Stuhl an, durchs Zimmer zu hüpfen, das Haus folgt seinem Beispiel und als ich vom nächsten Trommelschlag gegen das Fenster geschmissen werde, kann ich sehen, dass auch das Meer im Takt mitwippt.
Stille.
Wie benommen krabbeln wir vier aus dem Durcheinander von Eingang heraus und stehen Seite an Seite vor unserem Traum.

„So ein Haus im Wald hat vielleicht auch was für sich“, sagt Peer. „Ist ruhiger.“
„Da kann man besser Denken“, sage ich.
„Und dann können wir auch endlich unser Buch schreiben“, sagt Anne.
„Das war schon immer unser Traum“, sagt Torben.
Und wir gehen.

J&K

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 Nachrüstung des Bocks
Büttner Nachrüstung des Bocks
 Neuerliche Nachrüstung des Bockes 

Anastasia war ein liebes, wahrhaft gutes Mädchen. Geboren ward sie einem Bäckermeister und einer sittsamen Bauerstochter. Sie liebten das Kind sehr inniglich und waren dankbar für den Segen, welchen es mit sich brachte.
Zu ihrem sechsten Geburtstag wünschte die Kleine nichts sehnlicher als einen Gefährten, der sie des Morgens den Weg vom windschiefen Häuschen am Waldesrand zum Schulhaus begleiten möge. Die Liebe der Eltern war groß, das Loch im Geldbeutel größer. Mutter und Vater wussten weder ein noch aus, wie sollten sie ihrer Tochter den Wunsch nur erfüllen? Dan kam der Mutter eine Idee.„Das Pferd des Müllers! Die alte Mähre taugt zum Arbeiten nicht mehr und kann kaum noch etwas wert sein. Vielleicht überlässt sie uns der Müllersmann für einen Groschen.“ Gesagt, getan – der Müller lies sich auf den Handel ein. Doch so eine alte Mähre ist wenig ansehnlich dachten sich die beiden. Unermüdlich, unter Einsatz vieler Hilfsmittel, nahm das neue Gewand des Pferdes Formen an.
Als das Mädchen an ihrem Geburtstag den Fuß aus der Türe stellte, erblickte sie ihn. Einen stattlichen Bock mit prächtiger Krone. Das Mädchen ward entzückt ob dieses Anblicks.

Katharina Posner

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Büttner – Deutsche Städte vor dem Wiederaufbau

Reise in ein fremdes Land am anderen Ende der Welt.
Ich war unabhängig und frei.
Unendliche Weiten umgaben mich, keine Menschenseele war bei mir.
Märchenhafte Wälder,
kristallklare Seen,
stürmisches Meer,
schwarzer Sand,
mit Schnee bedeckte Berge.
Ich war glücklich und überwältigt.
Ich hatte Zeit, Zeit für Gedanken.
Jeden Tag ein anderer Ort, ein neues Abenteuer.
Alle guten Dinge finden irgendwann ein Ende – auch meine Reise.
Ich war traurig.
Ich habe mich verändert,
Zu Hause ist die Zeit stehen geblieben.
Der Alltag hat mich wieder.
Kein Tag, an dem ich mich nicht an einen der zauberhaften Orte aus meiner Erinnerung zurückträume.

M.D. 

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Collagen „Die Zeit heilt auch die Gesunden“

Süß war er und gerade sechs Jahre alt. Er hatte braune Augen und gelockte Haare, die ihm bis zu den Schultern reichten.
Bevor er eingeschult wurde, sagte seine Mutter: „Die Haare müssen ab, sonst hält dich noch jeder für ein Mädchen“. Mann hatte sie schon auf der Straße darauf angesprochen. Als er dann eingeschult wurde, hatte er keine Locken mehr.
Seine Puppen wurden im Keller verstaut und sein Kaufladen an die Nachbarskinder verschenkt. „Nur zur Sicherheit“, sagte seine Mutter. „Nicht, dass jemand auf komische Gedanken kommt“. Er fand, dass sie auf komische Gedanken kam, aber das sagte er ihr nicht.
Langsam gewöhnte er sich an sein neues Leben und vergaß die Puppe, den Kaufladen und auch die gelockten Haare. Auf einmal gab es viele Dinge, die er lernen musste.
Er lernte immer bitte und danke zu sagen und das man jeden Nachmittag Schulaufgaben machen musste. Er lernte wie man sich im Unterricht zu melden hatte und das man in seinen Schulheften nicht malen durfte. Er lernte wie er sich zu kleiden hatte und mit wem er spielen durfte. Er lernte, dass in der Öffentlichkeit nicht laut gelacht wurde und man niemanden zu lange ansehen durfte.
Dieses neue Wissen sog er in sich auf und allmählich wusste er, was er tun musste um zu bekommen, was er wollte. Doch was er wirklich wollte, dass wusste er nun nicht mehr so genau.

I.F.

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Auf der Suche nach Liebe

Auf der Suche nach Liebe in der Bibo einer Geisterstadt 1981
Auf der Suche nach Liebe in der Bibliothek einer Geisterstadt, 1981

Die Euphorie:
Ich bin so voll! Voller Buchstaben, die sich zu Wörtern formen, die sich zu Sätzen vereinen, aus denen Sinn entsteht, der dir sagen kann, wo es lang geht.
Während  ich dich mit meinen Zeilen verzaubere, verzettelst du dich in meinen Zeichen.
Los schlag mich! Auf und zu und auf und zu- bis du vergisst, welche Seite an mir du am meisten liebst.

Die Ernüchterung:
Ich bin gebunden. In Leder, aber an niemanden.
Ich bin ein Buch in der Bibliothek einer Geisterstadt.
Ich bin ein Druckerzeugnis, das dem Druck nicht gewachsen ist.
Ich bin Zeugnis einer Liebe zur Literatur: Ich bin so voll. Voller Sinn, aus Sätzen vereint, aus Wörtern geformt, aus Buchstaben zusammengesetzt und niemals gesehen.

L.H.

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Ein Satz

Polizeichef Hegel 2004

„Wenn ich die erstarrten Momentaufnahmen meiner Verunsicherung auftaue, verwässert sie dann meine Selbstsicherheit?“
L.H.

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„Gewisse Aspekte dieser Welt musst man sich schönsaufen“
Schönsaufen

“I’ve begun my voyage in a wine bottle without a bottom. I will fly to the moon in it. I’ve been folded along a crease of remorseful headaches, a weakness in my sheet of life.”

Inspiriert von „Dear Esther“

Wellen, überall Wellen. Sind es Transversalwellen? Oder doch Längstwellen? Es sind so viele, alles schwingt und Schwab umher, ein Chaos aus unzähligen Wellenformen die sich in einen chaotischen Schwipp Schwab gegenseitig Vernichten und neu erschaffen.

Wellen Sex? Womöglich ist das gar kein Chaos sondern eine obszöne Orgie notgeiler Wasserteilchen die sich gerade hemmungslos vermehren. Sein Gehirn versuchte aus dieser Vorstellung und dem ihm vorhandenen Visuellen Daten eine mathematische Funktion für diese feucht fröhliche Orgie zu ermitteln, aber jedes Mal schlug der Versuch fehl, weil die niederen Triebe in ihm ein Veto gegen die mathematische Formalisierung dieses Sachverhalts einlegten. So blieb ihm nichts weiter übrig als auf das obszöne Schwipp Schwab zu starren und sich zu fragen wann dieser komische Rausch Zustand denn endlich ein Ende nimmt. Dabei wusste er doch schon im Voraus wie dieser Abend enden würde, wie es immer enden wird wenn er sich zum “Feiern” überreden lässt.
Seit dem seine Mutter ihm in die Moderne Zivilisation verschleppt hat endeten alle seine “Feiern” auf die ein Art und Weiße:
Wehmütige Reue am Nächsten Morgen.
Es schien so als müssten sich alle modernen, zivilisierten Menschen, gewisse Aspekte ihrer modernen, zivilisierten Gesellschaft schön saufen. Alkoholkonsum als Realitätsflucht, der Genozid unschuldiger Gehirnzellen als Befreiungsschlag für die niederen unterdrückten Triebe…

TAKE

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Ein Satz

Wetterfester Schmetterling

Wetterfester Schmetterling von Werner Büttner

„Kapitalistischer Totenkopffalter auf Paarungsreise in grünen Gefilden.“
TAKE

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Melancholische Freude

Büttner2

Mittwoch, ein lauer Frühlingsnachmittag.

Die Sonne über einen grau blauen Himmel.

Ich sitze mit der wahrscheinlich deprimiertesten Frau auf diesen Planeten in einen Café. Eine breite, geschäftige Hauptstraße der Dekadenz führt an unseren Schaufensterplatz vorbei.
Links und rechts ist sie stolz gesäumt von Läden, die mit Luxus und Reichtum protzen.
Melancholische Jazz-Musik untermalt das scheinbar ziellose Treiben um uns herum, während wir beide wortlos in die weichen Sesseln versunken, uns gegenüber sitzen. Ich tippe in einen betäubenden Anfall melancholischer Selbstzufriedenheit diese Sätze in mein Tablet, sie schlürft betrübt ihren warmen Grün Tee und blickt trostsuchend in den von Beton verbauten Horizont der Dekadenz gesäumten Hauptstraße. Die Ruhe meiner trägen Selbstzufriedenheit in die ich mich ergeben habe vermischt sich mit den hoffnungssuchenden, stillen Blick ihrer melancholischen Augen.Unser Schweigen scheint die chaotischen Wortfetzen unzähliger Sprachen und Geräusche im Hintergrund zu absorbieren. Nur die sanften Töne verhallender Jazz Musik scheinen noch unsere Stille zu durchbrechen. Das gedämpfte Licht der nachmittags Sonne, bedingt durch den Einfallswinkel um eine hervorstehende Ecke am anderen Ende unseres Schaufenster löst in mir eine unbegründete Euphorie aus.

Ich weiß nicht warum, doch sie vermischt sich mit meiner trägen Selbstzufriedenheit zu einen zähen melancholischen Gefühl der Freude. Der Augenblick schien wie in bernsteinfarbenen Honig getaucht, das hektische geschäftige Treiben auf der Dekadenz gesäumten Hauptstraße verdichtete sich zu geduldigen Bewegungen, die sauberen Fassaden der protzenden Läden wurden in das Bernstein goldgelb des einfallenden Lichts getaucht. Die verlogenen Gegensätze der Stadt kondensierten sich zu Augenblicken künstlicher Euphorie die das Glückszentrum meines Gehirns mit unzähligen Impulsen malträtierten.
Ertrinkend in melancholischer Freude scheine ich beinah das von Depressionen geplagte Wesen mir gegenüber zu vergessen, doch ihre in die Leere gerichteten, Hilfe suchenden Blicke führen mich wieder zu zurück.Ich verstand sie nicht.
Ihre Traurigkeit, ihre Depression, ihre negative Melancholie in die sie sich ergeben hat, doch ich erkannte in diesen Moment betäubender Selbstzufriedenheit etwas anderes in ihr.
Ich erkannte die wahrhaftige, einfache Schönheit ihrer vergänglichen Existenz die sie für mich einzigartig macht…

TAKE

Büttner1…………………………………………………………………………………………………………………

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