Zu Gast bei Piotr Rambowski

Ein schwarz-weiß karierter Sessel im Atelier von Piotr Rambowski in loser Runde mit anderen Stühlen und Sesseln: Wir sind zu Gast und fragen „Was macht die Kunst?“.

Warum nicht beim Nachdenken über diese Frage bei den schwarzen und weißen Karos ansetzen, auf denen Piotr Rambowski Platz genommen hat!? Schwarz und Weiß, hier verstanden als zwei gegensätzliche Pole, wird man auch in der Malerei unseres Gastgebers wiederfinden. Wir sehen an der einen Wand ein mit Reisenden überfülltes Boot inmitten einer düsteren Seelandschaft und auf der gegenüberliegenden Seite eine Leinwand, auf der zarte Farbnuancen einen Sonnenschirm in einsamer Landschaft umspielen. (Nebenbei bemerkt: Es riecht auch wunderbar nach frischer Ölfarbe.)
Deutlich wird an diesem Punkt des Gesprächs: Piotr Rambowski bewegt sich auf dem Feld der Malerei wie ein Seismograph, der Stimmungen, Gedanken und  Bilder aus seiner Umgebung aufgreift und farbenprächtig umsetzt. Dabei ist er stets auslotend zwischen Fülle und Leere, zwischen einem Mehr und einem reduziertem Weniger. Während unseres Besuchs erfahren wir dann noch einiges über kugelbäuchige, schillernde Vögel, warum Gorillas sich manchmal gerne die Lippen rot schminken und warum es sich lohnt, mit Visionen im Kopf durch die Welt zu gehen.

Wir sagen: „Danke, Piotr.“ Und wer nicht bis zur nächsten Ausstellung von Piotr Rambowski warten will, dem sei hier sein neuer Katalog ans Herz gelegt.

Ausschnitt aus dem neuen Katalog Rambwoskis – Sticker mit verschiedenen Motiven aus seinen Bildern:

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