Ausstellungen kritisch betrachten

Schriftliche Arbeiten sind noch einzureichen, ansonsten ist unser Seminar „Historische Ausstellungen“ leider schon wieder vorbei. Was wir gemacht haben? Drei intensive Sitzungen an der Uni, in der wir uns mit Museumsdefinitionen und Objekttheorie befasst haben und Texte besprochen haben, aus denen wir Methoden zur Analyse von historischen Ausstellungen gezogen haben – etwa aus museologischer oder fachwissenschaftlicher Perspektive. Auch ein bisschen Semiotik kam dazu.

Mit diesem Rüstzeug haben wir drei Dauerausstellungen unserer Wahl gratis besuchen können: Krankenhausmuseum, Bambergerhaus, Historisches Museum Bremerhaven (s. Foto; hier haben wir besonders das NS-Kapitel „auseinandergenommen“). Den Ausstellungen haben wir uns wie „normale“ Besucher_innen genähert, also ohne Führung durch Mitarbeiter_innen der Institution. Wichtig war uns u.a.: Wie wird präsentiert? Beispielsweise manipulativ? Was wird nicht gezeigt? Was erfahren wir in der Ausstellung über die Hintergründe? Und, nach Friedrich Waidacher: Wären wir lieber ins Kino gegangen?

Dr. Sonja Kinzler, Januar 2016

Historische Ausstellungen

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