Ausstellung mal anders!

Im Seminar „Spielwiese Kunstbetrieb? Einblicke hinter die weißen Wände“ haben wir in den unterschiedlichen Kultureinrichtungen verschiedene Abteilungen kennengelernt (Weserburg: Gegenwartskunst und konservatorische Fragestellungen; Kunsthalle Bremen: Strategien der Kunstvermittlung; Kulturkirche St. Stephani: Zusammenspiel Raum – Werk – Betrachter; Städtische Galerie und Galerie Mitte: Der kuratorische Blick, u.v.m.). Die Gespräche vor Ort mit einer Restauratorin, mit Kunstvermittlerinnen, mit KuratorInnen und KünstlerInnen drehten sich immer wieder um die Fragen: Was darf Kunst? Was kann Kunst bewirken? Wie weit darf Kunst gehen? Wie respektvoll oder wenig respektvoll gehen wir selbst mit Kunst um?
Um die gesammelten Informationen aus den Experten-Gesprächen noch einmal zu vertiefen und zu reflektieren, führte uns unser Seminarthema nach Hamburg ins Haus für aktuelle Kunst. In der Ausstellung FLORIAN SLOTAWA: STUTTGART SICHTEN geht es neben der Frage, was Skulptur heute alles sein kann, auch um das Bewusstmachen der musealen Aufgabe des Ausstellens. Von der These ausgehend, „Kunst als Mobilie“ zu verstehen, begeben wir uns auf ein Terrain, dass wir mit unserer Wahrnehmung, mit unseren Gedanken und Ideen, Beobachtungen und Zweifeln mitgestalten können. Was bedeutend und was nebensächlich ist, trägt nicht länger den Stempel des dauerhaften, sondern definiert sich temporär auf dem Spielbrett Ausstellungsdisplay – und muss damit immer wieder neu verhandelt werden.  

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