Regiesprachen und Zuschaukunst

Performance Studies: Regiesprachen und Zuschaukunst. Wege der Wahrnehmung und produktiver Umgang mit dem Fremden in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater

Zeit: 14-täglich, Do, 19.00–22.00 Uhr
Beginn: 20.10.2016
Ort: GW2 B2890
Lehrende:

  • Clara Schließler, Performerin und Interkulturelle Psychologin
  • Jörg Holkenbrink, Künstlerischer Leiter des Zentrums für Performance Studies der Universität Bremen (ZPS) und des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst (TdV)

Anmeldung: Büro des Zentrums für Performance Studies (Tel. 0421 218-69050,
tdvart@uni-bremen.de)

4 SWS / 3-4 CPs (Es können je nach Studienbereich und Arbeitsaufwand 3–4 CP erworben werden.)

In der Begegnung mit dem Gegenwartstheater Wege der Wahrnehmung und einen produktiven Umgang mit dem Fremden zu erproben, dürfte ein kaum zu überschätzendes Abenteuer sein. Das Seminar möchte anhand von praktisch-ästhetischen Übungen und ihrer theoriegeleiteten Reflexion dazu ermutigen. Das so entwickelte Verständnis für Regiesprachen und Zuschaukunst können die TeilnehmerInnen dann auf regionalen und überregionalen Exkursionen erproben und anschließend auf andere Lern- und Arbeitszusammenhänge übertragen.

Das Seminar wird im Rahmen des Culture4all-Schwerpunkts Performance und Theater angebotenund findetin Kontakt mit den Veranstaltungen theater.szene.bremen sowie Kopfsprünge. Aufführungen und Performance-Theorien zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst statt.
Es ist auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies sowie der ersten Teilqualifikation für das Fach Darstellendes Spiel an Bremer Schulen.

Angestrebte Kompetenzen sind

  • einen veränderten Umgang mit der eigenen Wahrnehmung in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater erproben zu können
  • die Produktivität der Fremdheit in der Begegnung mit Aufführungskünsten erfahren und reflektieren zu können
  • Regiesprachen zu verstehen (Inszenierungstypen, Dramaturgie), – einschließlich experimenteller Formen der Theaterarbeit, die Raum, Bewegung, Zeitrhythmen, Klang als kompositorische Elemente benutzen – und dieses Verständnis auf andere Lern- und Arbeitszusammenhänge übertragen zu können
  • Inszenierungen als Versuchsanordnungen zu begreifen und damit auch schöpferische Aspekte von Mehrdeutigkeit und Ungewissheit reflektieren zu können
  • den produktiven Umgang mit Widerständen und Behinderungen in künstlerischen, theoretischen und pädagogischen Arbeitsprozessen vergleichend thematisieren zu können

Der Schwerpunkt PERFORMANCE UND THEATER in Culture4all wird verantwortet vom Fachbereiche übergreifenden Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen in besonderer Kooperation mit dem Fachbereich 10, Sprach- und Literaturwissenschaften.

Zentrum für Performance und Theater

Ein Gedanke zu „Regiesprachen und Zuschaukunst

  1. Pingback: Nächste Runde für “Culture4all” an der Uni Bremen | Anke Fischer

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