Culture4all geht weiter!

Auch im Wintersemester 2016_17 werden wieder zahlreiche Seminare angeboten, an denen alle Studierende der Uni Bremen teilnehmen dürfen und damit Kunst, Theater, Musik und Geschichte in Bremen kennenlernen und wahrnehmen können. Die Veranstaltungen werden diese Woche frei geschaltet. Anmeldung dann wie immer über Stud.IP.

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Letzte Sitzung: Orgelführung!

Zur letzten Veranstaltung des Seminars „Philharmonic4all“ ging es in den St. Petri Dom, wo die Studierenden von Domorganisten Stephan Leuthold eine Einführung in die Sauer-Orgel des Domes erhielten. Eingeladen war übrigens nicht nur das Seminar, sondern alle Studierende von Culture4all.
Dr. Ulrich Matyl, Lehrbeauftragter des Seminars, übergab das Wort in dieser letzten Veranstaltung gerne dem Domorganisten, der kurzweilig und informativ über die unterschiedlichen Pfeifen und Register, über Epochen und Klangfarben erzählte. Im Anschluss spielte er einige Kostproben von französischer und deutscher Orgelromantik. Am Ende öffnete er die Türen zum Innenraum der Orgel und die Leitern, Stiegen und Pfeifen hinter dem Orgelprospekt konnten hautnah ersehen werden. Eine spannende interessante Veranstaltung in einem abwechslungsreichen Seminar, das sich mit der Kunstmusik und den Musikstätten in Bremen auseinander setzte.
Im nächsten Wintersemester kann erneut in die Bremer Musikwelt eingestiegen werden!

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Mitmachen, mitmischen!

Seit 1986 macht das in Bremen der Verein „belladonna“ in den Bereichen Kultur, Bildung und Wirtschaft, um so die Belange von Frauen auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene zu fördern. Wir fragen nach: Braucht es heute noch einen Verein, der frauenspezifische Angebote schafft? Wie können wir mit dem negativ besetzten Begriff „Feminismus“ umgehen?
Daniela Yavuzsoy, in erster Linie für das Frauenarchiv und -dokumentationszentrum zuständig, zeigt uns, dem Seminar „Was macht die Kunst?“ literarische Schätze zu Genderthemen aber auch Graue Materialien (Broschüren, Flyer und Flugblätter) sowie Plakate aus der bremischen, nationalen und internationalen Frauenbewegung  – und davon gibt es einige, vom Keller hoch über zwei Etagen. Studierende können hier u.a. zu Themen wie „Frauen in Arbeitszusammenhängen“, „Allgemeine und Bremer Frauengeschichte“ und „Frauen- und Geschlechterforschung“ recherchieren.

http://www.belladonna-bremen.de/ Weiterlesen

Orgelführung im St. Petri Dom

Das Seminar „Philharmonic4all“ geht am Dienstag, 2.2. in den St. Petri Dom in Bremen und wird sich die große Orgel genauer ansehen. Die Orgelführung behandelt Entstehung, Geschichte und Klang der Orgel. Dr. Ulrich Matyl wird mit dem Organisten des Doms Kostproben zu Gehör bringen, auch darf die Orgel genau und von innen besichtigt werden.

Alle Studierenden von Culture4all können an dieser Orgelführung teilnehmen. Die Orgelführung im St. Petri Dom in Bremen beginnt 18.30 Uhr. Wir treffen uns auf den Domstufen!

 

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Rundgang durch die Weserburg

Culture4all besuchte am vergangenen Donnerstag die Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen. Alle Studierenden von Culture4all konnten teilnehmen. Meike Su führte durch das Haus und zu vielen spannenden Kunstwerken. Vor allem unter dem Dach hörten und sahen die Studierenden neue Räume und diskutierten über Wahrnehmungen und Interpretationen. Eine interessante Kurzreise durch die moderne Kunst!

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Philharmonic4all unterwegs

Was macht das Seminar Philharmonic4all? Es führt in die Kunstmusik ein! Und zwar alle Studierenden an der Uni Bremen, egal ob mit oder ohne musikalische Vorkenntnisse. In jeden Wintersemester stehen seit vielen Jahren spannende theoretische Themen auf dem Programm wie:
– Wie kommt Musik in Form?
– Wo steht was?
– Musik als Sprache
– Wie entsteht Musik?
– Wer spielt richtig?
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Eine andere Sichtweise

Das Seminar „Gezeichnet. Künstlerische Praxis im Atelier und vor den Originalen der Kunsthalle Bremen unter Berücksichtigung von Geschlechterverhältnissen.“ trifft sich jeden Montag von 10.00–13.00 Uhr in der Bildhauerwerkstatt an der Uni.
Dina Koper, Künstlerin und Lehrbeauftragte, stellt bei jeder Sitzung ein anderes Thema in den Mittelpunkt. So lernten die Studierenden bisher mit Bleistift und Kohle etwa Schatten und Schattierungen und Perspektiven anhand von Weinflaschen und Glas zu zeichnen. Nun näherten sie sich dem Thema „Schattierungen“ mit Farbe, bauten sich kleine Stilleben und zeichneten diese.
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Kunst ist (auch), wenn …

… sie danach fragt, wo sie eigentlich beginnt. – Bereits im Treppenhaus oder dann doch erst im White Cube?
… sie die Idee der Autorenschaft auf den Kopf stellt. – Das Bild eines Werks im Bild eines anderen… wer ist da der Autor / die Autorin?
… zu Beginn ihrer Entstehung noch nicht klar ist, welche Form sie wohl einmal annehmen wird und für welches Publikum sie eigentlich gedacht ist.
… sie keine Antworten gibt. –  Überschneidungen, Gleichzeitigkeit, Vernetzungen … wo steckt die Poetik im Kunstwerk, oder sind wir ihre Träger? Weiterlesen

Einblicke in das LIVING THEATRE

Womit beschäftigen sich die Performance Studies-Veranstaltungen „Kopfsprünge“ und „Regiesprachen“?

Jörg Holkenbrink, der künstlerischer Leiter des Zentrums für Performance Studies der Universität Bremen und des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst, berichtet über die beiden Sitzungen, die am 3. und 17.12. um 19.00 Uhr jeweils in der Galerie Rabus stattfanden bzw. finden werden: 

„Beim letzten Treffen beschäftigten wir uns am Beispiel der Trauerrauminszenierung AM SEIDENEN FADEN mit Produktionsprozessen im Theater allgemein und mit dem Erspielen von Orten im Besonderen. Am Donnerstag führten wir im ersten Teil eine praktische Übung zur Inszenierung von räumlichen Beziehungsgeflechten und Dynamiken durch.
Nach der Pause gab es anhand von kurzen Filmausschnitten eine Einführung in das LIVING THEATRE, einer weltberühmten Theatergruppe aus New York. Stichworte, die in diesem Zusammenhang interessant werden könnten, wären z.B. „Performances und Rituale“, „Kunst und Leben“ oder auch „Politik und Theater“.
14 Tage später wird dann der Filmemacher und ehemalige Schauspieler des LIVING THEATRE, Dirk Szuszies, unser Gast sein.“

http://www.livingtheatre.org/

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