Wie war das letzte Semester?

Hier gibt es einige Stimmen zu den Seminaren von Culture4all:

Performance Studies:
„Offen, konstruktiv, intensiv.“
„Ich habe alle Seminarsitzungen als Bereicherung erlebt.“

„Es gibt selten Seminare mit so reger Beteiligung von allen Studierenden.“
„Es hat mir in den verschiedenen Sitzungen immer ein anderer Aspekt gefallen.“

Gezeichnet:
„Ich wünsche mir mehr Kurse dieser Art, vor allem, dass Culture4all mehr gefördert wird.“

„Große Begeisterung.“
„Ein weiterführendes Seminar wäre wünschenswert.“
„Das Seminar fördert viele Skills, die sonst im Unibetrieb fehlen würden.“

Museologie:
„Viel Wissenserwerb.“

„Alle Sitzungen hatten ihren Sinn und ihre Berechtigung.“
„Mir haben alle Austellungsbeuche gefallen, weil wir Ausstellungen besucht haben, die man sich sonst möglicherweise nicht angesehen hätte.“

Kreatives Schreiben:
„Alle Termine waren inspirierend!“

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Texte schreiben und sie vor fremden Leuten vorlesen würde.“
„Danke für die Anregung, etwas Neues zu tun.“
„Die Atmoshäre war angenehm.“

Was macht die Kunst:
„Anregende Diskussionen.“

„Toller Blick hinter die Kulissen.“
„Definitiv mein bestes Seminar dieses Semester.“
„Wirklich großartig… Ich werde Ausschau halten nach weiteren Angeboten von Culture4all!“

Philharmonic4all:
„Die Orchesterprobe hat mir besonders gut gefallen. Ein Einblick, den man sonst nicht erhält.“

“Die Hörübungen, Wiederholungen zum Notenlesen und Konzertbesuche haben mir besonders gefallen.“
„Neue, besondere Erfahrungen waren die Konzertbesuche (meine ersten Besuche).“
„Tolle Einblicke, auch hinter die Kulissen.“

Zu Gast bei Klaus Effern

Wir sind in der Nähe vom Neustadtgüterbahnhof. An diesem kalten Januarnachmittag hören wir, wie es draußen vor der Tür anfängt zu regnen. Dicke Regentropfen prallen auf das Dach, durch dessen Oberlicht bei Sonnenschein beste Bedingungen zum Arbeiten gegeben sind.
Zwischen Sägespänen und Werkzeug stehen die überlebensgroßen Holzfiguren von Klaus Effern, die unsere volle Aufmerksamkeit haben. Im Gespräch mit dem aus Bayern gebürtigen Bildhauer diskutieren wir über seinen Umgang mit Holz und über seine Ideen zu verschiedenen Werkzyklen wie Verspottung (2012), Sardanapal (2015) und Junge Schmerzensmänner (2009). Dabei vertiefen wir Überlegungen zu der Differenz zwischen „perfekten“ Ausstellungsbedingungen und den tatsächlichen, realen Bedingungen – räumlich wie auch gesellschaftlich.
Das Bildhaueratelier vermittelt den Charme seines Besitzers und weckt den Entdeckertrieb eines jeden Besuchers/ einer jeden Besucherin. Da ist es nicht verwunderlich, dass aus verschiedenen Raumecken noch weitere Schätze zu Tage gefördert werden: So zum Beispiel ein kleiner, kompakter Hund aus Terrakotta, der vor kurzem von einem Gefängnisinsassen fantasievoll angefertigt wurde. Im Rahmen der Bildhauerwerkstatt in der JVA Bremen, die seit 1978 besteht, engagiert sich Klaus Effern für den Verein Mauern öffnen e.V.
Zum Ende des Gesprächs lädt uns Klaus Effern noch einmal in das Herzstück des Ateliers ein. In einem kleinen extra Raum steht ein Ofen und heizt gut ein. Anders als die Wärmequelle im Bild von Carl Spitzweg Der arme Poet (1839) verströmt er wohlige Wärme. Wenn der Ofen auch als Metapher für schöpferische Intensität oder auch als die „Seele des Ateliers“ interpretiert werden kann, freuen wir uns, dass es im Atelier von Klaus Effern so viel funkende Lebensenergie gibt!
http://www.klaus-effern.de/klaus-effern.de/Start.html
http://www.mauern-oeffnen.de/

Maike Su mit dem Seminar „Was macht die Kunst?“
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Letzte Sitzung: Orgelführung!

Zur letzten Veranstaltung des Seminars „Philharmonic4all“ ging es in den St. Petri Dom, wo die Studierenden von Domorganisten Stephan Leuthold eine Einführung in die Sauer-Orgel des Domes erhielten. Eingeladen war übrigens nicht nur das Seminar, sondern alle Studierende von Culture4all.
Dr. Ulrich Matyl, Lehrbeauftragter des Seminars, übergab das Wort in dieser letzten Veranstaltung gerne dem Domorganisten, der kurzweilig und informativ über die unterschiedlichen Pfeifen und Register, über Epochen und Klangfarben erzählte. Im Anschluss spielte er einige Kostproben von französischer und deutscher Orgelromantik. Am Ende öffnete er die Türen zum Innenraum der Orgel und die Leitern, Stiegen und Pfeifen hinter dem Orgelprospekt konnten hautnah ersehen werden. Eine spannende interessante Veranstaltung in einem abwechslungsreichen Seminar, das sich mit der Kunstmusik und den Musikstätten in Bremen auseinander setzte.
Im nächsten Wintersemester kann erneut in die Bremer Musikwelt eingestiegen werden!

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Mitmachen, mitmischen!

Seit 1986 macht das in Bremen der Verein „belladonna“ in den Bereichen Kultur, Bildung und Wirtschaft, um so die Belange von Frauen auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene zu fördern. Wir fragen nach: Braucht es heute noch einen Verein, der frauenspezifische Angebote schafft? Wie können wir mit dem negativ besetzten Begriff „Feminismus“ umgehen?
Daniela Yavuzsoy, in erster Linie für das Frauenarchiv und -dokumentationszentrum zuständig, zeigt uns, dem Seminar „Was macht die Kunst?“ literarische Schätze zu Genderthemen aber auch Graue Materialien (Broschüren, Flyer und Flugblätter) sowie Plakate aus der bremischen, nationalen und internationalen Frauenbewegung  – und davon gibt es einige, vom Keller hoch über zwei Etagen. Studierende können hier u.a. zu Themen wie „Frauen in Arbeitszusammenhängen“, „Allgemeine und Bremer Frauengeschichte“ und „Frauen- und Geschlechterforschung“ recherchieren.

http://www.belladonna-bremen.de/ Weiterlesen

Rundgang durch die Weserburg

Culture4all besuchte am vergangenen Donnerstag die Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen. Alle Studierenden von Culture4all konnten teilnehmen. Meike Su führte durch das Haus und zu vielen spannenden Kunstwerken. Vor allem unter dem Dach hörten und sahen die Studierenden neue Räume und diskutierten über Wahrnehmungen und Interpretationen. Eine interessante Kurzreise durch die moderne Kunst!

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Eine andere Sichtweise

Das Seminar „Gezeichnet. Künstlerische Praxis im Atelier und vor den Originalen der Kunsthalle Bremen unter Berücksichtigung von Geschlechterverhältnissen.“ trifft sich jeden Montag von 10.00–13.00 Uhr in der Bildhauerwerkstatt an der Uni.
Dina Koper, Künstlerin und Lehrbeauftragte, stellt bei jeder Sitzung ein anderes Thema in den Mittelpunkt. So lernten die Studierenden bisher mit Bleistift und Kohle etwa Schatten und Schattierungen und Perspektiven anhand von Weinflaschen und Glas zu zeichnen. Nun näherten sie sich dem Thema „Schattierungen“ mit Farbe, bauten sich kleine Stilleben und zeichneten diese.
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Einblicke in das LIVING THEATRE

Womit beschäftigen sich die Performance Studies-Veranstaltungen „Kopfsprünge“ und „Regiesprachen“?

Jörg Holkenbrink, der künstlerischer Leiter des Zentrums für Performance Studies der Universität Bremen und des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst, berichtet über die beiden Sitzungen, die am 3. und 17.12. um 19.00 Uhr jeweils in der Galerie Rabus stattfanden bzw. finden werden: 

„Beim letzten Treffen beschäftigten wir uns am Beispiel der Trauerrauminszenierung AM SEIDENEN FADEN mit Produktionsprozessen im Theater allgemein und mit dem Erspielen von Orten im Besonderen. Am Donnerstag führten wir im ersten Teil eine praktische Übung zur Inszenierung von räumlichen Beziehungsgeflechten und Dynamiken durch.
Nach der Pause gab es anhand von kurzen Filmausschnitten eine Einführung in das LIVING THEATRE, einer weltberühmten Theatergruppe aus New York. Stichworte, die in diesem Zusammenhang interessant werden könnten, wären z.B. „Performances und Rituale“, „Kunst und Leben“ oder auch „Politik und Theater“.
14 Tage später wird dann der Filmemacher und ehemalige Schauspieler des LIVING THEATRE, Dirk Szuszies, unser Gast sein.“

http://www.livingtheatre.org/

living theatre

 

Geschlechterbilder im Theater

Das Seminar „theater.szene.bremen.“  findet jeden  ab 19.00 Uhr und diskutiert mit dem Lehrbeauftragten Hilko Eilts, freischaffender Schauspieldramaturg, über die Geschlechterverhältnisse und -bilder auf und hinter der Bühne. In den Vorstellungsbesuchen, Gesprächen mit RegisseurInnen, SchauspielerInnen und DramaturgInnen gehen die Studierenden dieser Frage nach.

So auch am 26.11. in der Shakespeare Company bei „Maria Stuart“. Vorstellungsbeginn ist 19.30 Uhr. Davor (18.00 Uhr) gibts eine Führung und anschließend ein Nachgespräch mit der Regisseurin.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Seminar ebenfalls teilzunehmen. Bitte bei Hilko Eilts (hilkoeilts(at)gmx.de) vorher anmelden.

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Foto: Menke

Paula Modersohn-Becker-Museum

Das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen gehört zur Stadt wie der Roland oder der Dom. Die Malerin, die im nahen Worpswede lebte und Anfang des vergangenen Jahrhunderts verstarb, war eine Wegbereiterin der Moderne. Wir besuchten das Museum in der Böttcherstraße, nahmen einige ihrer Bilder als Vorlage und schrieben unsere Texte.

Moderson-Becker_-_Selbstbildnis_mit_zwei_Blumen_in_der_erhobenen_linken_Hand_-_1907 Weiterlesen

Kreativ geschrieben

Am vergangenen Dienstag besuchte das Seminar „Kunst und Kreatives Schreiben“ die Bremer Künstlerin Andrea Imwiehe und schrieb über die Bilderserie „Mangelware“.
Die Künstlerin erzählte uns über Ursprung und Technik der Bilder, die Art der Gestaltung und auch etwas über ihr Anliegen.
Letzteres interpretierten wir in unseren Texten neu und erarbeiteten eigene Geschichten.

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