Unterwegs in Museen und Ateliers

Gibt Kunst genügend Impulse, um daraus kreativ, also literarisch zu schreiben? Lässt sich aus  formaler, expressiver oder auch minimalistischer Kunst eine Form von literarischen, poetischen oder reflektiven Texten schreiben, die allein für sich stehen können? Ja und nein. Wir besuchten zahlreiche Museen und Ateliers in Bremen, trafen Künstlerinnen, sprachen mit ihnen über Leben & Kunst und schrieben dann unsere Texte zu ihren Kunstwerken. Die Texte, direkt am Kunstwerk gelesen, ermöglichten einen neuen Blick auf die Werke. Manche der Gedichte, Geschichten und Reflexionen können alleine stehen, manche benötigen die Vorlage, um zu wirken. Aber stets wurden die Kunstwerke um eine Dimension erweitert – um die direkte Wahrnehmung der Leser- und ZuhörerInnen.  Weiterlesen

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Kunst & Kultur bei Culture4all

Culture4all geht in die nächste Runde!
Bereits zum siebten Mal werden im Wintersemester 2015_16 wieder die Lehrveranstaltungen im General-Studies-Bereich angeboten, die sich mit Kunst & Kultur in Bremen befassen. Hier!

In diesem Semester geht es dabei um einen speziellen Schwerpunkt:
Die Verhältnisse der Geschlechter und die Rollenverteilung in der bildenden und darstellenden Kunst, in der Kunstvermittlung, in der Theaterlandschaft und deren Wahrnehmung werden von außen und innen betrachtet.

In wenigen Tagen sind die Lehrveranstaltungen bei Stud.IP online. Da die meisten der Seminare nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmer_innen aufnehmen können, lohnt sich rasches Anmelden.

https://elearning.uni-bremen.de/

Vom Bild zum Wort zum Bild

Vor unserem Besuch in den Museen Böttcherstraße erhalten wir (Was macht die Kunst?) Post aus dem Seminar „Kreatives Schreiben“. In dem Umschlag finden wir beschreibende Wörter und Sätze von Kunstwerken, die in unserer Fantasie ganz eigene Bilder skizzieren. Zeichnungen entstehen, mit denen wir in die Ausstellungsräume des Paula Modersohn-Becker Museums gehen. Weiterlesen

Zu Gast bei Benjamin Beßlich

Die Atelierräume erinnern an ein gut strukturiertes Experimentallabor. Materialproben und Versuchsmodelle sind auf Regalen und Arbeitstischen aufgebaut: Glas, Wachs, Ton, Petrischalen, Zeichnungen… Die minimale Unrodnung wirkt sympathisch und passt zu der Gastfreundschaft Benjamin Beßlichs.  Weiterlesen

Von Trüffeln, Kunst und …

Der eine erlebt Gaumenfreude in Trüffelträumen – der andere findet sein Trüffelglück nicht in der Haute Cusine, sondern in der zeitgenössischen Kunst. Währernd sich allerdings die Feinschmecker auf der Suche nach der unterirdisch wachsenden Edelknolle auf den Spürsinn von Helfern (in den meisten Fällen also auf einen Hund oder auf ein Schwein) verlassen müssen, können sich die kunstliebenden Trüffeljäger ganz auf ihre eigene Nase verlassen. Weiterlesen

Zu Gast bei Piotr Rambowski

Ein schwarz-weiß karierter Sessel im Atelier von Piotr Rambowski in loser Runde mit anderen Stühlen und Sesseln: Wir sind zu Gast und fragen „Was macht die Kunst?“.

Warum nicht beim Nachdenken über diese Frage bei den schwarzen und weißen Karos ansetzen, auf denen Piotr Rambowski Platz genommen hat!? Weiterlesen

Kunst en passent. Ein Stadtspaziergang

Stadtspaziergang

31. November 2013, hektisches Treiben in der Innenstadt: Neben Fußgängern, Fahrradfahrern und Straßenbahnen sorgen der Lärm der Baustellen und blinkende Leuchtreklamen für ein bewegtes Stadtbild. Was können und wollen wir neben dieser urbanen Choreografie noch wahrnehmen? An diesem Seminartermin von „Was macht die Kunst?“ betrachten wir die Ränder unseres Aufmerksamkeitsbereichs etwas genauer – Werke von Per Kirkeby, Hein Sinken, Stephan Balkenhol, Jochen Gerz, u.a.
Wer hat sie zuvor gesehen – und sie auch als Kunstwerke wahrgenommen?

Welchen Herausforderungen sich Werke im öffentlichen Raum stellen müssen und welche Bedeutung sie für die unmittelbare Umgebung haben, ist Gesprächsstoff bei diesem Treffen.

Wildes Gemenge auf dem Kunstmarkt

„Es ist viel Geld, aber nicht teuer.“ (Jean-Jacques Sempé)
Warum kauft man Kunst? Dient Kunst heute dem Besitzer als Alternative zur Rentenvorsorge, als Insignie jugendlicher Potenz oder doch noch als ästhetischer Denkgegenstand in den eigenen vier Wänden?

Im Seminar „Was macht die Kunst?“ sind wir zu Gast in der Produzentengalerie kunstmix und in der Galerie Ohse gewesen und haben gefragt: „Was macht den (kommerziellen) Wert einer Kunstarbeit aus?“ Das Ergebnis: Formeln zur Berechnung eines Marktwerts machen Preise nachvollziehbar. Dennoch gilt – wenn einmal der Jagdtrieb den Käufer gepackt hat, dann wird die Kunst zur Währung und entwertet selbst das Geld.
Dank an: Jutta Kritsch, Ronald Fitaroni Chagas, Martin Koroscha, Dirk Lohmann und last but not least Dr. Birk Ohnesorge.