Kopfsprünge

Performance Studies: Kopfsprünge. Aufführungen und Performance-Theorien zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst

Zeit: 14-täglich. Do 19.00–22.00 Uhr
Ort: Erstes Treffen: GW2 B2890, danach n.V.
Lehrende:

  • Anna Seitz, Dramaturgin, Philosophin, Theater- und Medienwissenschaftlerin
  • Jörg Holkenbrink, Künstlerischer Leiter des Zentrums für Performance Studies der Universität Bremen (ZPS) und des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst (TdV)

Anmeldung: Büro des Zentrums für Performance Studies (Tel. 0421 218-69050,
tdvart@uni-bremen.de)

4 SWS / 3-4 CPs (Es können je nach Studienbereich und Arbeitsaufwand 3 – 4 CP erworben werden.)

Das Kolloquium Kopfsprünge geht der Frage nach, wie praktisch-ästhetische und theoretische Arbeitsweisen und Darstellungen produktiv miteinander verknüpft werden können. Im Mittelpunkt stehen praktische Beispiele und theoriegeleitete Reflexionen einer untersuchenden und intervenierenden Form der Inszenierungs- und Aufführungskunst in so unterschiedlichen Bereichen wie Beruf und Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, Gesundheit, Kultur. Dabei werden die vielfältige Verständigungsformen und Settings, die dieses Kolloquium auszeichnen (Spiel mit Raum- und Zeitstrukturen, Vortrags- und Fragetechniken, Aufmerksamkeitslenkungen etc.), selbst zum Thema und auf ihre Wirkungen hin erprobt. Hinzu kommen regionale und überregionale Exkursionen zu exemplarischen Inszenierungen.

Die Veranstaltung findet in der Regel 14-täglich statt. In der Zeit zwischen den Treffen führen die TeilnehmerInnen ein Tagebuch, in dem sie aufgeworfene Themen und Fragestellungen, die für sie im Kolloquium eine besondere Bedeutung erlangt haben, noch einmal aufgreifen und durch eigenständige Recherchen und Reflexionen vertiefen.

Zu der Veranstaltung werden regelmäßig Gäste aus Bildung, Wissenschaft und Kunst eingeladen.

Das Seminar wird im Rahmen des Culture4all-Schwerpunkts Performance und Theater angebotenund findetin Kontakt mit den Veranstaltungen theater.szene.bremen sowie Regiesprachen und Zuschauerkunststatt.

Es ist auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies sowie der ersten Teilqualifikation für das Fach Darstellendes Spiel an Bremer Schulen.

Angestrebte Kompetenzen sind

  • Kenntnis von aktuellen Performance- und Aufführungstheorien
  • Kenntnis von historischen und aktuellen Beispielen einer experimentellen und eingreifenden Performance- und Theaterpraxis
  • Einübung der Fähigkeit, die Produktivität der Fremdheit im Umgang mit Gegenständen und Situationen, mit anderen und mit sich selbst zu erproben
  • Einübung der Fähigkeit, aktuelle Aufführungen und Performancetheorien in Hinblick auf ihre Relevanz für die Gestaltung von Lernumgebungen zu reflektieren.
  • Einübung der Fähigkeit, das Vorstellungsvermögen und die Imaginationskraft in Produktions-und Reflexionszusammenhängen zu stärken

Der Schwerpunkt PERFORMANCE UND THEATER in Culture4all wird verantwortet vom Fachbereiche übergreifenden Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen in besonderer Kooperation mit dem Fachbereich 10, Sprach- und Literaturwissenschaften.

Zentrum für Performance und Theater

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Ein Gedanke zu „Kopfsprünge

  1. Pingback: Nächste Runde für “Culture4all” an der Uni Bremen | Anke Fischer

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