Ausstellungsanalyse in Bremer Museen

Zwei Exkursionen sind im Seminar „Ausstellungsanalyse“ mit Dr. Sonja Kinzler bereits geplant: ins Krankenhausmuseum und in die Ostertorwache. Das sind kleine historische Dauerausstellungen, die wir mit unterschiedlichen Analyseansätzen möglichst umfassend durchleuchten wollen. Dazu zählen museologische und fachwissenschaftliche Fragen. Besonderes Augenmerk gilt außerdem den vielschichtigen Fragen nach Macht und Widerspruch, die wir in diesem Seminar besonders berücksichtigen – auf der Ebene der präsentierten Inhalte, aber auch auf der Ebene der Präsentationen selbst.

Das Krankenhausmuseum:
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Die Ostertorwache:

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Kreativ in der Weserburg

Sich mit Hilfe des kreativen literarischen Schreibens der Kunst nähern und diese dabei neu zu interpretieren oder als Impuls zu nutzen – darum geht es im Seminar „Kreatives Schreiben zu Kunstwerken“. Arbeiten werden literarisch reflektiert, wobei neue Kunst entsteht in allen literarischen Formen, von Lyrik bis Prosa, vom Ich-Bericht bis zur Kurzgeschichte.
Hier waren wir in der Weserburg und schrieben eine kurze Geschichte zum „Poor Girl“ von Daniel Richter. Anschließend wird stets direkt am Kunstwerk gelesen, das sich mit jedem Text verändert…

C4all WB

Noch wenige freie Plätze

Nächste Woche beginnen die Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017_18 und damit auch die Seminare unter dem Dach von Culture4all.
Viele der Seminare sind bereits ausgebucht, Wartelisten sind eingerichtet.
Aber es gibt noch einige freie Plätze bei:
Zeitgenössische Kunst (7)
Kreatives Schreiben (3)
Regiesprachen (2)
Ausstellungsanalyse (1)
Die Macht der Dramaturgie (10)

Plakat

Culture4all ab Oktober mit „Macht & Widerspruch“

Mit dem Wintersemester 2017/18 werden wieder spannende Seminare unter dem Modulverbund Culture4all angeboten. Im Mittelpunkt stehen erneut die Auseinandersetzung mit der Kunst, die Vielfalt der Wahrnehmung und das eigene Ausprobieren und das Kennenlernen der vielfältigen Kulturangebote der Stadt Bremen.

Zusätzlich wird in diesem Semester der Schwerpunkt „Macht und Widerspruch“ beleuchtet, in Anlehnung an die Verbundinitiative „Worlds of Contradiction“ an der Universität Bremen. Hierbei werden Konzepte, Phänomene, gesellschaftlich relevante Aspekte und methodologische Konsequenzen von Widerspruch aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die Seminare richten sich im Inhalt auf diesen Schwerpunkt mit den verschiedenen Möglichkeiten der Darstellung und Interpretation aus.

Alle Seminare in der Übersicht finden sich: hier

Wie war das letzte Semester?

Hier gibt es einige Stimmen zu den Seminaren von Culture4all:

Performance Studies:
„Offen, konstruktiv, intensiv.“
„Ich habe alle Seminarsitzungen als Bereicherung erlebt.“

„Es gibt selten Seminare mit so reger Beteiligung von allen Studierenden.“
„Es hat mir in den verschiedenen Sitzungen immer ein anderer Aspekt gefallen.“

Gezeichnet:
„Ich wünsche mir mehr Kurse dieser Art, vor allem, dass Culture4all mehr gefördert wird.“

„Große Begeisterung.“
„Ein weiterführendes Seminar wäre wünschenswert.“
„Das Seminar fördert viele Skills, die sonst im Unibetrieb fehlen würden.“

Museologie:
„Viel Wissenserwerb.“

„Alle Sitzungen hatten ihren Sinn und ihre Berechtigung.“
„Mir haben alle Austellungsbeuche gefallen, weil wir Ausstellungen besucht haben, die man sich sonst möglicherweise nicht angesehen hätte.“

Kreatives Schreiben:
„Alle Termine waren inspirierend!“

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Texte schreiben und sie vor fremden Leuten vorlesen würde.“
„Danke für die Anregung, etwas Neues zu tun.“
„Die Atmoshäre war angenehm.“

Was macht die Kunst:
„Anregende Diskussionen.“

„Toller Blick hinter die Kulissen.“
„Definitiv mein bestes Seminar dieses Semester.“
„Wirklich großartig… Ich werde Ausschau halten nach weiteren Angeboten von Culture4all!“

Philharmonic4all:
„Die Orchesterprobe hat mir besonders gut gefallen. Ein Einblick, den man sonst nicht erhält.“

“Die Hörübungen, Wiederholungen zum Notenlesen und Konzertbesuche haben mir besonders gefallen.“
„Neue, besondere Erfahrungen waren die Konzertbesuche (meine ersten Besuche).“
„Tolle Einblicke, auch hinter die Kulissen.“

Imposante Möglichkeiten

Einen Einblick in die Klangmöglichkeiten und auch in das Innere der Orgel mit seinen Holz- und Metallpfeifen gewährte den Studierenden von Culture4all der Domorganist Stephan Leuthold am Dienstag, den 31. Januar.
Zunächst begrüßte Dr. Ulrich Matyl die Studierenden seines Seminars „Philharmonic4all“, das in den vergangenen Monaten die verschiedensten Konzerte und Klangkörper Bremens besucht hatte. Bei dessen letzter Veranstaltung, der Orgelführung im Bremer St. Petri Dom, durften alle interessierten Studierenden von Culture4all mit dabei sein.
Ausführlich erklärte dann der Domorganist den Aufbau der Orgel, die unterschiedlichen Pfeifen und ihre Bündelung in Registern, gab Kostproben der Klangfarben und Töne einer Orgel und öffnete zum Schluss die Tür, die ins Innere des Instruments führt. Hier durfte man nichts anfassen, denn die kleinste Berührung wirkt sich katastrophal auf den Klang der Pfeifen aus. So hörten und staunten die Studierenden andächtig den Ausführungen zur Königin der Instrumente.
Herzlichen Dank für diese spannende letzte Veranstaltung!

 

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Culture4all zu Gast im Dom

Eine der schönsten und größten Orgeln Bremens, die Sauer-Orgel, kann gemeinsam mit dem Seminar „Philharmonic4all“ von allen Studierenden der Veranstaltungen unter dem Dach von Culture4all im Bremer Dom gemeinsam besichtigt werden:

Am Dienstag, 31. Januar 2017 treffen wir uns 18.15 Uhr am Eingang des St. Petri-Doms. Dann wird uns der Domorganist Stephan Leuthold zur Orgel führen, über ihren Aufbau erzählen und Kostproben spielen. Auch einen Blick in das Innere dürfen wir werfen.

Hier gibt es ausführliche Informationen zur Sauer-Orgel im Dom:
http://www.stpetridom.de/index.php?id=149

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Zu Gast bei Klaus Effern

Wir sind in der Nähe vom Neustadtgüterbahnhof. An diesem kalten Januarnachmittag hören wir, wie es draußen vor der Tür anfängt zu regnen. Dicke Regentropfen prallen auf das Dach, durch dessen Oberlicht bei Sonnenschein beste Bedingungen zum Arbeiten gegeben sind.
Zwischen Sägespänen und Werkzeug stehen die überlebensgroßen Holzfiguren von Klaus Effern, die unsere volle Aufmerksamkeit haben. Im Gespräch mit dem aus Bayern gebürtigen Bildhauer diskutieren wir über seinen Umgang mit Holz und über seine Ideen zu verschiedenen Werkzyklen wie Verspottung (2012), Sardanapal (2015) und Junge Schmerzensmänner (2009). Dabei vertiefen wir Überlegungen zu der Differenz zwischen „perfekten“ Ausstellungsbedingungen und den tatsächlichen, realen Bedingungen – räumlich wie auch gesellschaftlich.
Das Bildhaueratelier vermittelt den Charme seines Besitzers und weckt den Entdeckertrieb eines jeden Besuchers/ einer jeden Besucherin. Da ist es nicht verwunderlich, dass aus verschiedenen Raumecken noch weitere Schätze zu Tage gefördert werden: So zum Beispiel ein kleiner, kompakter Hund aus Terrakotta, der vor kurzem von einem Gefängnisinsassen fantasievoll angefertigt wurde. Im Rahmen der Bildhauerwerkstatt in der JVA Bremen, die seit 1978 besteht, engagiert sich Klaus Effern für den Verein Mauern öffnen e.V.
Zum Ende des Gesprächs lädt uns Klaus Effern noch einmal in das Herzstück des Ateliers ein. In einem kleinen extra Raum steht ein Ofen und heizt gut ein. Anders als die Wärmequelle im Bild von Carl Spitzweg Der arme Poet (1839) verströmt er wohlige Wärme. Wenn der Ofen auch als Metapher für schöpferische Intensität oder auch als die „Seele des Ateliers“ interpretiert werden kann, freuen wir uns, dass es im Atelier von Klaus Effern so viel funkende Lebensenergie gibt!
http://www.klaus-effern.de/klaus-effern.de/Start.html
http://www.mauern-oeffnen.de/

Maike Su mit dem Seminar „Was macht die Kunst?“
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Unterwegs in Museen und Ateliers

Gibt Kunst genügend Impulse, um daraus kreativ, also literarisch zu schreiben? Lässt sich aus  formaler, expressiver oder auch minimalistischer Kunst eine Form von literarischen, poetischen oder reflektiven Texten schreiben, die allein für sich stehen können? Ja und nein. Wir besuchten zahlreiche Museen und Ateliers in Bremen, trafen Künstlerinnen, sprachen mit ihnen über Leben & Kunst und schrieben dann unsere Texte zu ihren Kunstwerken. Die Texte, direkt am Kunstwerk gelesen, ermöglichten einen neuen Blick auf die Werke. Manche der Gedichte, Geschichten und Reflexionen können alleine stehen, manche benötigen die Vorlage, um zu wirken. Aber stets wurden die Kunstwerke um eine Dimension erweitert – um die direkte Wahrnehmung der Leser- und ZuhörerInnen.  Weiterlesen

Ausstellungen kritisch betrachten

Schriftliche Arbeiten sind noch einzureichen, ansonsten ist unser Seminar „Historische Ausstellungen“ leider schon wieder vorbei. Was wir gemacht haben? Drei intensive Sitzungen an der Uni, in der wir uns mit Museumsdefinitionen und Objekttheorie befasst haben und Texte besprochen haben, aus denen wir Methoden zur Analyse von historischen Ausstellungen gezogen haben – etwa aus museologischer oder fachwissenschaftlicher Perspektive. Auch ein bisschen Semiotik kam dazu. Weiterlesen