Wie war das letzte Semester?

Hier gibt es einige Stimmen zu den Seminaren von Culture4all:

Performance Studies:
„Offen, konstruktiv, intensiv.“
„Ich habe alle Seminarsitzungen als Bereicherung erlebt.“

„Es gibt selten Seminare mit so reger Beteiligung von allen Studierenden.“
„Es hat mir in den verschiedenen Sitzungen immer ein anderer Aspekt gefallen.“

Gezeichnet:
„Ich wünsche mir mehr Kurse dieser Art, vor allem, dass Culture4all mehr gefördert wird.“

„Große Begeisterung.“
„Ein weiterführendes Seminar wäre wünschenswert.“
„Das Seminar fördert viele Skills, die sonst im Unibetrieb fehlen würden.“

Museologie:
„Viel Wissenserwerb.“

„Alle Sitzungen hatten ihren Sinn und ihre Berechtigung.“
„Mir haben alle Austellungsbeuche gefallen, weil wir Ausstellungen besucht haben, die man sich sonst möglicherweise nicht angesehen hätte.“

Kreatives Schreiben:
„Alle Termine waren inspirierend!“

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Texte schreiben und sie vor fremden Leuten vorlesen würde.“
„Danke für die Anregung, etwas Neues zu tun.“
„Die Atmoshäre war angenehm.“

Was macht die Kunst:
„Anregende Diskussionen.“

„Toller Blick hinter die Kulissen.“
„Definitiv mein bestes Seminar dieses Semester.“
„Wirklich großartig… Ich werde Ausschau halten nach weiteren Angeboten von Culture4all!“

Philharmonic4all:
„Die Orchesterprobe hat mir besonders gut gefallen. Ein Einblick, den man sonst nicht erhält.“

“Die Hörübungen, Wiederholungen zum Notenlesen und Konzertbesuche haben mir besonders gefallen.“
„Neue, besondere Erfahrungen waren die Konzertbesuche (meine ersten Besuche).“
„Tolle Einblicke, auch hinter die Kulissen.“

Imposante Möglichkeiten

Einen Einblick in die Klangmöglichkeiten und auch in das Innere der Orgel mit seinen Holz- und Metallpfeifen gewährte den Studierenden von Culture4all der Domorganist Stephan Leuthold am Dienstag, den 31. Januar.
Zunächst begrüßte Dr. Ulrich Matyl die Studierenden seines Seminars „Philharmonic4all“, das in den vergangenen Monaten die verschiedensten Konzerte und Klangkörper Bremens besucht hatte. Bei dessen letzter Veranstaltung, der Orgelführung im Bremer St. Petri Dom, durften alle interessierten Studierenden von Culture4all mit dabei sein.
Ausführlich erklärte dann der Domorganist den Aufbau der Orgel, die unterschiedlichen Pfeifen und ihre Bündelung in Registern, gab Kostproben der Klangfarben und Töne einer Orgel und öffnete zum Schluss die Tür, die ins Innere des Instruments führt. Hier durfte man nichts anfassen, denn die kleinste Berührung wirkt sich katastrophal auf den Klang der Pfeifen aus. So hörten und staunten die Studierenden andächtig den Ausführungen zur Königin der Instrumente.
Herzlichen Dank für diese spannende letzte Veranstaltung!

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Culture4all zu Gast im Dom

Eine der schönsten und größten Orgeln Bremens, die Sauer-Orgel, kann gemeinsam mit dem Seminar „Philharmonic4all“ von allen Studierenden der Veranstaltungen unter dem Dach von Culture4all im Bremer Dom gemeinsam besichtigt werden:

Am Dienstag, 31. Januar 2017 treffen wir uns 18.15 Uhr am Eingang des St. Petri-Doms. Dann wird uns der Domorganist Stephan Leuthold zur Orgel führen, über ihren Aufbau erzählen und Kostproben spielen. Auch einen Blick in das Innere dürfen wir werfen.

Hier gibt es ausführliche Informationen zur Sauer-Orgel im Dom:
http://www.stpetridom.de/index.php?id=149

Orgel3

 

Zu Gast bei Klaus Effern

Wir sind in der Nähe vom Neustadtgüterbahnhof. An diesem kalten Januarnachmittag hören wir, wie es draußen vor der Tür anfängt zu regnen. Dicke Regentropfen prallen auf das Dach, durch dessen Oberlicht bei Sonnenschein beste Bedingungen zum Arbeiten gegeben sind.
Zwischen Sägespänen und Werkzeug stehen die überlebensgroßen Holzfiguren von Klaus Effern, die unsere volle Aufmerksamkeit haben. Im Gespräch mit dem aus Bayern gebürtigen Bildhauer diskutieren wir über seinen Umgang mit Holz und über seine Ideen zu verschiedenen Werkzyklen wie Verspottung (2012), Sardanapal (2015) und Junge Schmerzensmänner (2009). Dabei vertiefen wir Überlegungen zu der Differenz zwischen „perfekten“ Ausstellungsbedingungen und den tatsächlichen, realen Bedingungen – räumlich wie auch gesellschaftlich.
Das Bildhaueratelier vermittelt den Charme seines Besitzers und weckt den Entdeckertrieb eines jeden Besuchers/ einer jeden Besucherin. Da ist es nicht verwunderlich, dass aus verschiedenen Raumecken noch weitere Schätze zu Tage gefördert werden: So zum Beispiel ein kleiner, kompakter Hund aus Terrakotta, der vor kurzem von einem Gefängnisinsassen fantasievoll angefertigt wurde. Im Rahmen der Bildhauerwerkstatt in der JVA Bremen, die seit 1978 besteht, engagiert sich Klaus Effern für den Verein Mauern öffnen e.V.
Zum Ende des Gesprächs lädt uns Klaus Effern noch einmal in das Herzstück des Ateliers ein. In einem kleinen extra Raum steht ein Ofen und heizt gut ein. Anders als die Wärmequelle im Bild von Carl Spitzweg Der arme Poet (1839) verströmt er wohlige Wärme. Wenn der Ofen auch als Metapher für schöpferische Intensität oder auch als die „Seele des Ateliers“ interpretiert werden kann, freuen wir uns, dass es im Atelier von Klaus Effern so viel funkende Lebensenergie gibt!
http://www.klaus-effern.de/klaus-effern.de/Start.html
http://www.mauern-oeffnen.de/

Maike Su mit dem Seminar „Was macht die Kunst?“
Weiterlesen

Unterwegs in Museen und Ateliers

Gibt Kunst genügend Impulse, um daraus kreativ, also literarisch zu schreiben? Lässt sich aus  formaler, expressiver oder auch minimalistischer Kunst eine Form von literarischen, poetischen oder reflektiven Texten schreiben, die allein für sich stehen können? Ja und nein. Wir besuchten zahlreiche Museen und Ateliers in Bremen, trafen Künstlerinnen, sprachen mit ihnen über Leben & Kunst und schrieben dann unsere Texte zu ihren Kunstwerken. Die Texte, direkt am Kunstwerk gelesen, ermöglichten einen neuen Blick auf die Werke. Manche der Gedichte, Geschichten und Reflexionen können alleine stehen, manche benötigen die Vorlage, um zu wirken. Aber stets wurden die Kunstwerke um eine Dimension erweitert – um die direkte Wahrnehmung der Leser- und ZuhörerInnen.  Weiterlesen

Ausstellungen kritisch betrachten

Schriftliche Arbeiten sind noch einzureichen, ansonsten ist unser Seminar „Historische Ausstellungen“ leider schon wieder vorbei. Was wir gemacht haben? Drei intensive Sitzungen an der Uni, in der wir uns mit Museumsdefinitionen und Objekttheorie befasst haben und Texte besprochen haben, aus denen wir Methoden zur Analyse von historischen Ausstellungen gezogen haben – etwa aus museologischer oder fachwissenschaftlicher Perspektive. Auch ein bisschen Semiotik kam dazu. Weiterlesen

Surreale Begegnungen in Hamburg

Wie kommt ein Werk ins Haus der Kunstgeschichte?
Aktuell beleuchtet die Ausstellung Surreale Begegnungen in der Kunsthalle Hamburg die Bedeutung von SammlerInnen für das Schaffen und Werden von KünstlerInnen. Dabei entdeckt das Seminar „Was macht die Kunst?“ eine umfassende, internationale Vernetzung der AktivistInnen im Kreis des Surrealismus und erfahren, wie über dieses Netzwerk selbst Werke von Künstlergrößen wie Dalí, Ernst, Miró und Magritte noch bis in die Gegenwart gefördert werden. Neben der aktuellen Sonderausstellung bekommen wir auch in der Galerie der Gegenwart eine Ahnung davon, dass das Erbe der Surrealisten bis in die Kunst der Gegenwart existent ist. In der Präsentation #1 Magie der Dinge. Von der Tücke des Objekts aus der Reihe HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION erleben wir, wie Kartoffeln beginnen, ein Eigenleben zuführen, oder wie scheinbar ein Blindenstock ein Schreibmaschinenorchester zur Kakophonie anstiftet und Museumsbänke plötzlich wie von Geisterhand mitsamt den darauf sitzenden MuseumsbesucherInnen durch den Raum schweben.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viele Wege führen zum Werk

Ein Besuch einer neuen Ausstellung ist ähnlich wie eine Reise ins Unbestimmte. Wie orientieren wir uns im Ausstellungsraum? Wie werden wir geleitet? Das Seminar „Was macht die Kunst?“ mit der Lehrbeauftragten Meike Su untersuchte diese und weitere Fragen:
Ein weißes Blatt Papier füllt sich mit Zeichen – unseren Wegen durch die Ausstellung „IB Geertsen“ in der GAK – Gesellschaft für aktuelle Kunst. Es ist eine topografische Skizze, die das Erwandern der Ausstellung und das sich Erschließen sichtbar macht.
Mit den Augen von Forschungsreisenden suchen wir nach Vertrautem, nach Besonderheiten und nach Unbekanntem. Welche Fragestellungen ergeben sich daraus? Im Gespräch mit der Kuratorin Svea Kellner vertiefen wir das Thema der Raumkonzeption und das Verhältnis Werk – Raum – Betrachter.
besuch-in-der-gak-_-ib-geertsen

Kunst und Kultur vor Ort

Was passiert in den Lehrveranstaltungen unter dem Dach von „Culture4all“? Es werden Museen, Theater, Konzerte besucht und sich mit der Kunst und Kultur vor Ort auseinander gesetzt. Wie hier in der Weserburg Museum für moderne Kunst im Seminar „Kunst und Kreatives Schreiben“: Kunst gibt den Anstoß für eigene literarische Texte… egal, ob per Hand geschrieben oder ins Notebook getippt – es wird immer im Anschluss gelesen und über die eigene Wahrnehmung gesprochen.